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Kranke Kinder in der Kita - ubstairs - Fortbildungsinstitut

Kranke Kinder in der Kita

Hallihallo und herzlich Willkommen zum Artikel von dieser Woche!

Ich schicke dir zauberhafte Grüße und möchte dir zum Einstieg einen Tipp mitgeben, wie es dir leichter fallen kann entspannt zu bleiben. Ich hatte erst vor ein paar Tagen eine Teamfortbildung bei der es um „reframing“ ging – das ist der Fachbegriff dafür, die Perspektive zu wechseln und eine neue Bedeutung zu geben. Für die von euch, die schon bei einer Präsenzfortbildung waren – dort machen wir das zum Beispiel mit dem Hutspiel 🙂

 

Wofür bist du dankbar?

Manchmal ist das gar nicht so einfach, die Perspektive zu wechseln und Menschen oder Situationen positiv zu betrachten. Und dafür kommt nun mein erster Tipp für dich: Fange an DANKE zu sagen.

Es ist wirklich so einfach. Finde etwas für das du dankbar sein kannst. Vielleicht kannst du dankbar sein, dass die Mutter immer zum Gespräch kommt, dass sie sich für eure Arbeit interessiert oder du könntest dankbar sein, dass Eltern ihre Kinder zu euch bringen, dadurch hast du Arbeit und kannst deinen Beruf ausüben.

Mit jedem DANKE, das du denkst oder sagst beginnst du dich selbst umzuprogrammieren – hin zu den positiven Aspekten in deinem Leben und das wirkt nachweislich gesundheitsfördernd und vor allen Dingen macht uns unser Leben dann mehr Spaß! Auch wenn ich es schon immer wieder beschrieben habe – ich werde nicht müde, es zu wiederholen: Schreibe dir jeden Tag drei Dinge auf für die du dankbar bist! Damit aus Wissen Praxis wird!

Genau diesen positiven Blick kannst du sehr gut gebrauchen wenn wir gemeinsam auf das Thema von dieser Woche schauen. Ich möchte gerne meine Gedanken zum Thema „kranke Kinder“ mit dir teilen – weil ich immer und immer wieder darauf angesprochen werde und weil es jetzt mit Beginn des Herbstes wieder an Aktualität zunehmen wird.

Gebissen! Kind weint, weil es gebissen wurde

Kranke Kinder in der Kita

Erstmal vorneweg: Wäre das Thema eindimensional zu betrachten, wäre es einfach. Ich glaube, dass es gerade durch die Komplexität so schwierig wird. Einig sind wir denke ich, dass es einfach Eltern gibt, die ihr Kind zuhause betreuen, wenn es sich nicht wohl fühlt und selber ein ähnliches Verständnis von Krank und gesund haben wie du.

Mit diesen Eltern wird es keinerlei Probleme geben. Genauso ist für viele Eltern klar, dass Kinder, die hoch fiebern und richtig krank sind zuhause bleiben müssen. Schwierig sind eher folgende Fragen:

  • Wann ist das Kind zu krank für die Kita?
  • Wann darf das Kind nach einer Erkrankung wieder kommen?
  • Wie schnell muss ein Kind, das gerade krank wird abgeholt werden?
  • Wer ist wann und wie für kranke Kinder zuständig?

Weil es eben verschiedene Betrachtungsweisen gibt, möchte ich das Thema einfach mal aus den möglichen Perspektiven von Fachkräften, Eltern und Kindern betrachten. Alle Aussagen sind frei erfunden und resultieren auf meinen Erfahrungen mit Fachkräften, Eltern und Kindern. Falls du dich mit deinem Standpunkt hier nicht wiederfindet – schreib mir gerne einen Kommentar dazu!

 

Kranke Kinder in der Kita aus der Sicht der Fachkräfte

Kranke Kinder gehören nach Hause. Schließlich haben wir nicht die Kapazitäten auch noch kranke Kinder zu versorgen. Außerdem müssen wir auch die anderen Kinder im Blick haben und Ansteckungsgefahr spielt ja auch eine Rolle.

Nützt doch auch keinem, wenn wir dann ständig ausfallen, weil wir Fachkräfte krank werden. Natürlich weiß ich, dass es für manche Eltern herausfordernd ist, die Kinder betreut zu bekommen.

Ich kann das gut verstehen, finde das selber manchmal schwierig. Es passiert halt immer wieder, dass dann Kinder als gesund gebracht werden, die nachts erst gespuckt haben oder Fiebersaft bekommen haben. Dann bin ich wirklich bedient.

Wir nehmen den Eltern doch wirklich schon viel ab, wenn die Kinder krank sind, müssen sie sich einfach selber kümmern. In der Kita ist das nicht zu leisten.

Kranke Kinder aus der Sicht der Eltern

Manchmal verstehe ich die Erzieher nicht. Da hat das Kind leicht erhöhte Temperatur oder Schnupfen und ich soll kommen und es abholen. Natürlich weiß ich, dass richtig kranke Kinder nach Hause gehören und ich versuche auch alles möglich zu machen.

Aber von jetzt auf gleich alles stehen und liegen zu lassen, weil mein Kind 37,8 Temperatur hat, finde ich wirklich schwierig. Und wir wissen ja alle, wie das mit Kindern ist, die spucken mal oder haben mal Fieber und innerhalb kürzester Zeit ist alles wieder gut.

Zuhause zu bleiben, wenn mein Kind hoch fiebert und wirklich krank ist, lässt sich meistens regeln. Manchmal zwar mit etwas Kampf – mein Chef ist natürlich nicht immer begeistert, aber gut. Ich würde mir allerdings schon wünschen, dass die Erzieher mich auch verstehen. Wenn ich nicht direkt parat bin, fühle ich mich sofort als Rabenmutter degradiert.

 

Kranke Kinder in der Kita aus der Sicht des Kindes

Wenn ich richtig krank bin, bin ich am liebsten zuhause. Weil es da ruhig ist und ich mich ausruhen und erholen kann. Ich mag es auch, wenn sich jemand um mich kümmert und mir das Vertrauen schenkt, das alles wieder gut wird.

Gerade wenn ich spucken muss oder irgendetwas sehr weh tut, dann bekomme ich es leicht mal mit der Angst zu tun, dass ich „kaputtgehen“ könnte. Also da hilft es sehr, wenn da Erwachsene sind, die mich beruhigen und bestärken.

Aber machmal ist kranksein auch einfach nur langweilig und ich vermisse meine Freunde. Oft geht es mir auch schnell wieder besser und wenn ich dann spielen kann, dann merke ich selber nicht, dass mein Hals oder mein Bauch weh tut.

Manchmal fühle ich mich auch schlecht, wenn ich merke, dass Mama oder Papa Stress haben, weil ich krank bin. Ich werde doch nicht absichtlich krank. Meistens merke ich aber ganz gut, was ich brauche – ihr könntet mich einfach fragen, ob ich zuhause bleiben möchte oder in die Kita gehen will.

Wenn ich in der Kita krank werde oder im Verlauf eines Tages merke, dass ich doch lieber nach Hause will, dann bin ich darauf angewiesen, dass ihr freundlich mit mir seid. Ihr denkt immer ich würde nicht merken, wenn ihr euch über meine Eltern aufregt, weil die vielleicht gerade nicht erreichbar sind – weit gefehlt. Wir Kinder kennen euch genau so gut, wie ihr uns kennt. Wir spüren eure Gedanken.

 

Eine Geschichte zum Nachdenken

Vielleicht kennst du die Geschichte vom weisen Mann und dem Ehepaar. Zunächst kam die Ehefrau zum weisen Mann und beschwerte sich bitterlich über ihren Gatten. Der weise Mann hörte ihr zu, nickte und sagte „Du hast Recht“.

Anschließend kam der Ehemann zu ihm, erzählte seine Sicht der Dinge, machte seinem Ärger über seine Gattin Luft und erwartete die Antwort des Weisen: „Du hast Recht“ antwortete er abermals. Ein Student, der bei beiden Gesprächen anwesend war verstand die Welt nicht mehr und fragte: „Wie kannst du zu beiden sagen, dass sie Recht haben? Das kann doch nicht sein!“ Der weise Mann wiegte den Kopf und antwortete: „Du hast Recht!“

Was könnte diese Geschichte im Zusammenhang mit kranken Kindern in der Kita bedeuten? Meine Gedanken dazu erfährst du am Dienstag im Podcast (Folge 33 wirst du ab 12.09.2017 unter diesem Link finden: ubstairs-weiterbildung.de/33). Ich freu mich, wenn du mal reinhörst!

Je liebevoller du mit dir selbst umgehst, desto leichter fällt es dir, eine wohlwollende Perspektive einzunehmen. Wenn du darin besser werden möchtest, lade ich dich herzlich zu unserem ersten „Stressfrei und gelassen“ Seminar am 11.11.17 ein. Ein ganzer Tag nur für dich! Zum Auftanken, Empowern, Spaß haben und in guten Gefühlen baden. Zusammen mit lauter Herzensmenschen, die gemeinsam mit uns die Welt für Kinder schöner machen wollen. Ich freu mich, wenn du dabei bist!

Weitere Infos findest du unter: Stressfrei und gelassen – das Seminar

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast meinen Artikel zu lesen! Lass Dein Glück strahlen und alle Liebe für Dich!

Danke 🙂

…dass du dir die Zeit genommen hast, meinen Artikel zu lesen.

Hat er dir gefallen? Hast du eigene Erfahrungen dazu, oder eine Frage? Dann schreib´ uns hier in die Kommentare, das würde mich riesig freuen!

Und denk immer daran: Wenn die Erzieher glücklich sind, geht es den Kindern gut. Und gemeinsam schaffen wir eine Welt, in der es sich zu leben lohnt!

Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag!

unterschrift-uli

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  1. Als pädagogische Fachkraft bist du so viel mehr als Erzieher*in! - […] deinem Beruf bestimmt größer ist als in anderen Jobs – doch irgendwie immer derselbe Trott: Kranke Kinder in der…

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Mein Buch „Stressfrei und gelassen“ kannst du hier bestellen:

Und hier geht´s zum einzigen deutschen Podcast für pädagogische Fachkräfte:


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